Tipp 40: Ich mag mich nicht auf Bildern…

Veröffentlicht am: 16.01.2015 | Kategorie(n): Allgemein, Bilder | Schlagwort(e): , , ,

Ich mag mich nicht auf Bildern

„Ich mag mich nicht auf Bildern…“ – Eine Aussage, die ich immer wieder, gerade bei der Erstellung von Portraitbildern, höre. Ich habe daraus jetzt keine wissenschaftliche Abhandlung gemacht, ich behaupte aber, dass sich > 50 % der fotografierten Menschen zumindest im Vorfeld auf Bildern nicht mögen.

Ich will auch nicht behaupten, dass 100 % der von mir fotografierten Menschen im Nachhinein sagen, sie mögen sich auf meinen Bildern (gerade wenn man rund 100 Personen nacheinander porträtieren muss, ist das sicherlich unmöglich). Ich habe aber schon das Gefühl, dass regelmäßig die Menschen verwundert sind, dass sie auf Bildern doch toll aussehen können…

Wieso kommt so oft die Aussage „Ich mag mich nicht auf Bildern…“?

Wie entstehen normalerweise Bilder von Personen? Nun, in gemütlicher Runde zückt jemand die Kamera und macht ein paar Schnappschüsse. Die Wahrscheinlichkeit, dass man in dem Moment unvorteilhaft getroffen wird, ist doch recht groß. Und wenn dann im Laufe des Abends einige solcher Bilder zusammen kommen, entsteht im Kopf direkt die Meinung: auf Bildern sehe ich doof aus. Ein paar Abende in der Art und schon steht es fest und man würde selbst nie auf den Gedanken kommen, zu einem professionellen Fotografen zu gehen, denn: man sieht ja doof aus auf Bildern…

Einfach mal professionelle Bilder ausprobieren…

Und ich glaube, da liegt der große Fehler und das ist auch das, womit ich regelmäßig zu kämpfen habe. Es ist ein großer Unterschied, ob man einfach mal so auf einer Party fotografiert wird, oder ob man sich für ein Bild auch Zeit nimmt… Ich behaupte, es ist problemlos möglich, von jedem Menschen Bilder zu machen, die ihm auch gefallen. Natürlich muss man dafür Zeit investieren, um erst einmal Vertrauen aufzubauen und dann die richtige Pose zu finden.

Probeshooting gerade bei Hochzeiten entscheidend!

Deswegen empfehle ich meinen Paaren auch immer ein Probeshooting. Da können in Ruhe die Vorbehalte abgebaut und die Lieblingsposen rausgefunden werden. So können alle voller Vorfreude auf den Tag der Hochzeit hinarbeiten und haben nicht im Hinterkopf, dass ja dann doofe Bilder entstehen…

Viele Grüße

Karsten

P.S. Und um ehrlich zu sein, auf Schnappschüssen mag ich mich eigentlich auch nicht 😉


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