Heute möchte ich Euch Bilder von einer wundervollen Hochzeit in Pfullingen zeigen. Die Hochzeit war zwar schon letztes Jahr, aber trotzdem ist sie mir noch gut in Erinnerung. Zumal ich mit diesem tollen Brautpaar ein „erstes Mal“ teile. Ich muss gestehen, gerade am Tag selbst war es schon sehr ungewöhnlich…
Was meine ich konkret? Ganz einfach, wir hatten an der Hochzeit selbst kein Paarshooting. Dies wird es erst dieses Frühjahr, also doch schon einige Zeit nach der Hochzeit geben. Vorteil ist, man kann sich ein wenig mehr auf das Wetter verlassen als im Oktober. Zweiter großer Vorteil, man kann das Shooting direkt mit dem Trash The Dress verknüpfen. Bin echt gespannt, wie es wird…
Wenn ich so nach draußen schaue, muss ich doch ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Und dazu zählt auf jeden Fall die Hochzeit, die ich letztes Jahr in Gladbeck hatte.
Wenn es auch nur ein kurzes „Gastspiel“ war, war sie für mich besonders, weil ich die Braut schon seit bestimmt 20 Jahre kenne. Deswegen war es für mich auch eine große Ehre, dass ich die Hochzeit begleiten konnte.
Das Schloss Höchst in Frankfurt kenne ich natürlich schon seit Jahren. Ich habe die wirklich abwechslungsreiche Gegend auch dann und wann für einige Hochzeiten als Kulisse genutzt, hatte aber bisher noch keine Hochzeit direkt dort. Das sollte sich jetzt ändern, meine erste Hochzeit im „Neuen Höchster Schloss“ stand an.
Endlich war es soweit, ich durfte meine erste Hochzeit im Schlosshotel Kronberg begleiten. Am Morgen noch bange Blicke in den Himmel und auf die Wetter-App, aber alles sollte passen. Der Trauung im Garten des Schlosshotel stand nichts mehr im Wege…
Aber erst einmal wollten noch die Paarbilder gemacht werden und da die Braut noch ein paar Minuten brauchte, kam ich auch noch in den Genuss, mir die Hochzeits-Suite anzuschauen. Wirklich zum Ambiente passend.
Es war einfach eine tolle Kombination von traditionsreichem, fast schon historischem Rahmen mit einem jungen, modernen Paar. Und wie jeder Fotograf liebe ich ja Kontraste 😉
Das Jagdschloss Platte in Wiesbaden – Moment, da war ich doch in 2013 schon einmal, oder nicht? Ist es eigentlich schlimm, wenn man mehrere Hochzeiten in der selben Location hat?
Also ich persönlich habe da überhaupt keine Probleme mit. Denn erst einmal ist es ein anderes Paar und damit eine ganz neue Situation und zum zweiten arbeite ich ja nicht nach Schema „F“. Heißt, ich habe keine vorgefertigten Ideen, sondern „erarbeite“ die Bilder gemeinsam mit den Paaren. Und deswegen kommen natürlich trotz gleicher Location im Ergebnis ganz andere Bilder raus.
Diesmal hat es mich sehr in den Süden Deutschlands verschlagen. Wie südlich sollte ich noch merken, als ich die Strecke dann gefahren bin. Es war wirklich ein weiter Weg, der sich aber definitiv gelohnt hat, denn ich durfte eine wirklich außergewöhnliche Hochzeit begleiten.
Nicht nur, weil ich den Tag mit einem tollen Paar verbringen konnte, ich habe auch ein Standesamt kennenlernen dürfen, von dem ich nicht dachte, dass es so etwas in Deutschland gibt.
Es ist immer wieder schön, wenn man für ein Paarshooting am Hochzeitstag zwei Stunden Zeit hat. Diese Zeit durfte ich diesmal mit meinem Brautpaar im Kurpark Wiesbaden verbringen.
Um diese lange Zeit zu realisieren, haben wir das Shooting einfach vor die eigentliche Hochzeit gelegt.
Heißt nach dem Styling ging es direkt nach Wiesbaden in den Kurpark. Großer Vorteil dabei war, dass es zu der Uhrzeit noch nicht ganz so heiß wie in der prallen Mittagssonne war.
Letztens hat es mich in das verträumte Alzenau verschlagen. Der Vorteil eines Hochzeitsfotografen ist, man lernt nicht nur ständig neue Leute kennen, sondern entdeckt auch immer wieder neue Gegenden und Locations. Ich muss gestehen, bisher hatte es mich noch nicht nach Alzenau verschlagen, obwohl es eigentlich gar nicht so weit weg ist und ich mich im Nachhinein frage, warum eigentlich nicht 😉
Die Hochzeit habe ich überraschend kurzfristig angenommen, was mich aber wie immer nicht davon abgehalten hat, das Paar im Vorfeld trotzdem kennenzulernen. Und so war ich sehr zuversichtlich, dass es ein schöner und vor allem entspannter Tag wird, und genau so kam es dann auch.
Der Kellerskopf in Wiesbaden war mir bisher ehrlicherweise kein Begriff. Deswegen bin ich sicherheitshalber vorher vorbei gefahren und hab mir die Location angeschaut. Der Weg dorthin ist schon speziell. Wenn man das Gefühl hat, man hat sich total verfahren und es geht definitiv nicht mehr weiter, dann kommt zum Glück ein Schild: „Kellerskopf noch 1,5 km“.
Endlich oben angekommen, wird man mit einer herrlichen Landschaft und einer tollen Aussicht belohnt.
Den Balkon des Römer in Frankfurt kennen natürlich alle und ich glaube, nicht nur Fußballbegeisterte. Aber im Römer darf auch geheiratet werden und ich durfte letztens meine erste Hochzeit dort begleiten. In dem Zusammenhang gab es für mich gleich zwei Premieren, denn ich war gleichzeitig überhaupt das erste Mal im Römer. In den 8 Jahren, in denen ich jetzt schon in Frankfurt bin, habe ich es bisher „einfach noch nicht geschafft“, mir den Römer von innen anzuschauen. Insofern war die Vorfreude natürlich umso größer.
Klar, wenn man eine Hochzeit fotografiert, schaut man sich den Römer natürlich noch aus einem ganz anderen Blickwinkel an, als wenn man den Römer einfach nur besichtigt. Aber die eine oder andere freie Minute habe ich dann schon genutzt 😉